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Jitter auf facebook

Interview

… eine gute Form der Kommunikation

Lars Henkel – Portfolio

Jitter: In der ersten Ausgabe von Jitter, die in 2007erschien, hatten wir erstmals über deine Arbeit berichtet. Damals hattest du gerade ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart angetreten. Was ist seither passiert?

Lars Henkel: In der Zeit ist viel passiert, das kann ich jetzt gar nicht im Einzelnen aufführen. Ich arbeite natürlich weiterhin als kommerzieller Illustrator für Kunden, was die meiste Zeit einnimmt. Dazu hatte ich die Gelegenheit, mehrere Semester als Dozent für Illustration zu unterrichten. Es war eine interessante Erfahrung mit Studenten zusammenzuarbeiten. Ich muss gestehen, dass ich sie anfangs unterschätzt habe. Obwohl sie erst am Beginn ihrer Karriere stehen und sich noch finden müssen, wissen sie viel und verfügen über eine grosse Sensibilität. So konnten wir einige interessante Projekte realisieren.
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Lars Henkel – Portfolio Cover Ausschnitt

Lars Henkel – portfolio
Format 16,5 x 24,5 cm 48 Seiten, plus Poster 60 x 40 cm Limitiert und nummeriert: 999 Stk.
In 9 Heften befindet sich zusätzlich eine Original Zeichnung
Preis: Euro 9,00
Feierabend Unique Books Verlag www.zeixs.de

Berlin, Universität der Künste

Forum zur Genealogie des MedienDenkens

Termine im Sommersemester

Das Forum »Zur Genealogie des MedienDenkens« ist eine Veranstaltungsreihe von und mit Prof. Dr. Siegfried Zielinski an der Universität der Künste Berlin, Lehrstuhl für Medientheorie (Fokus »Variantologie / Archäologie der Medien«), in Zusammenarbeit mit Daniel Irrgang und Clemens Jahn.

Das Format der Veranstaltung ist ein Experiment. In einer Reihe von Gesprächsforen, die alle 14 Tage stattfinden, werden ausgewählte Protagonisten des Mediendenkens vorgestellt. Eine Auswertung der Gespräche soll anschließend publiziert werden. Die Termine sind öffentlich und finden in der Aula des Medienhauses der UdK Berlin statt.

24.10.2012: Prof. Dr. Siegfried Zielinski mit Prof. Dr. Peter Weibel Foto: © MONOKROM

24.10.2012: Prof. Dr. Siegfried Zielinski mit Prof. Dr. Peter Weibel Foto: © MONOKROM

Jeweils 18–20 Uhr Medienhaus / UdK Berlin Grunewaldstraße 2–5 10823 Berlin-Schöneberg U7 Kleistpark
Alle Termine auf der Webseite

—>genealogy-of-media-thinking.net

Kunsthalle Bremen
13. April – 11. August 2013

Wols: Die Retrospektive

Umfangreichste Ausstellung seit 25 Jahren in Kooperation mit der Menil Collection in Houston

Zum hundertsten Geburtstag von Wols (Wolfgang Schulze, 1913–1951) zeigen die Kunsthalle Bremen und die Menil Collection in Houston die Ausstellung „Wols: Die Retrospektive“. Es ist die umfangreichste Präsentation seit fast 25 Jahren und umfasst über 200 Werke. Die Kuratoren, Dr. Ewald Rathke und Toby Kamps, präsentieren den Künstler als führenden Protagonisten der Nachkriegs-Avantgarde.

Artists Anonymous

Links: Wols Selbstporträt, Paris 1938 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013.
Rechts: Le papier timbré, um 1949 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013.

Vom 13. April bis zum 11. August 2013 präsentiert die Kunsthalle Bremen Wols: Die Retrospektive und damit einen neuen Blick auf das Werk des Künstlers. Erstmals wird das Œuvre von Wols unabhängig von seiner tragischen Biografie präsentiert. Stattdessen steht in dieser Retrospektive das Werk von Wols im Mittelpunkt, ganz im Sinne des Künstlers selbst: »Im Sehen soll man sich nicht darauf versteifen, was man aus dem, was man sieht, machen könnte. Man soll sehen, was ist.« Bei dieser neuen Betrachtungsweise wird die außergewöhnliche formale Vielfalt seines Werks deutlich, das Fotografien, Zeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken sowie Gemälde umfasst. Die stilistische Entfaltung seiner Motive durchlief innerhalb von einer Schaffensphase von nur rund 15 Jahren eine spektakuläre Wandlung: Die frühen Arbeiten beinhalten vom Surrealismus geprägte Sujets, die zwischen Realität und Traum stehen. Im weiteren Verlauf seiner Entwicklung werden hingegen Bezügezur Realität aufgegeben und es entsteht eine neue Form gegenstandsloser Kunst, die als Informel bekannt wurde. Wols gilt als bedeutender europäischer Wegbereiter des Informel und als diesen würdigt ihn die Kunsthalle Bremen in der umfangreichen Retrospektive. Anhand einer umfassenden Werk-Auswahl und einer chronologischen Präsentation ermöglicht die Bremer Retrospektive diese konsequente Entwicklung des Künstlers im Detail nachzuvollziehen.

 

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Kunsthalle Recklinghausen
21. April – 23. Juni 2013

Jan Fabre Insektenzeichnungen & Insektenskulpturen 1975 - 1979

Der 1958 in Antwerpen geborene Jan Fabre zählt zu den herausragenden bildenden Künstlern der Gegenwart. Aber auch als Theatermacher und Autor hat er sich international einen Namen gemacht. Ü ber die Jahre hat er ein eigenes mythisches Universum erschaffen, das um Themen wie Leben und Tod, Schönheit und Ekel, Verletzlichkeit und Gewalt, Sterblichkeit und Ewigkeit kreist. Die für die Ruhrfestspiele geplante Ausstellung erzählt von der leidenschaftlichen Faszination Fabres für Insekten und Spinnen, die sich von Beginn an wie ein roter Faden durch sein Œuvre zieht. Schon sein Namensvetter , d er berühmte Insektenforscher Jean-Henri Fabre beschäftigte sich mit dem „mystischen“ Übergang von der Nacht zum Tag , da sich die Nachtwesen verkriechen und Tagwesen erwachen. Dieses Thema , Sinnbild für Metamorphose und Wiedergeburt, fasziniert auch Jan Fabre. In der Kunsthalle Recklinghausen präsentiert er mehr als 120 frühe Zeichnungen, die bislang nur einmal öffentlich gezeigt wurden, dazu Vitrinen mit surrealen Insektenskulpturen, Symbole der für ihn so bedeutsamen Verschmelzung von Körper und Geist, Tier und Mensch, sowie zwei Installationen: Ein Feldzelt mit Insektenlabor, in das sich der junge Fabre im elterlichen Garten immer wieder zurückzog, sowie ein Spinnenkopftheater, eine vielgestaltige Menagerie mit lebenden Vogelspinnen und dabei auch ein Theater des Lebens selbst. Parallel zu seiner bildnerischen Tätigkeit arbeitet Jan Fabre auch für die Bühne und entwickelt genreübergreifende Stücke zwischen Tanz, Theater und Performance. 1984 wurde mit seinem Theaterspektakel The Power of Theatrical Madness die 41. Biennale di Venezia eröffnet und 1992 seine Oper Silent Screams, Difficult Dreams zur Documenta IX uraufgeführt. Jan Fabre im Rahmen der Ruhrfestspiele als Bildenden Künstler zu präsentieren, schließt an dieses spartenübergreifende Arbeiten an..

Jan Fabre,Fantasie insecten sculpturen, 1976-1979, Mixed-media, Courtesy Angelos bvba Jan Fabre, Antwerp

Jan Fabre, Fantasie insecten sculpturen, 1976-1979, Mixed-media, Courtesy Angelos bvba Jan Fabre, Antwerpen.

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Kunsthalle Memmingen
23. März – 02. Juni 2013

Jens Schubert: BLACKMAGICKPARTY

Geometrische Formen und Muster, Wolken, Geweihe und Masken, organische Ranken, Blätter und Blüten, stilisierte Federn, Drachen, Raketen, Feuerzungen. Jens Schuberts Linolschnittunikate sind Sammelsurien von Motiven unterschiedlichster Herkunft. Vieles erkennt man, aber vieles entzieht sich auch jeder Zuordnung. Es geht um die Darstellung, die Kombination und die Akkumulation von Abbildern – und immer auch um Bildwissen und Assoziation. Jedes seiner Motive steht als ein Zeichen auf dem Blatt, und diese Zeichen entstammen natürlich einem bestimmten Kontext, es gibt Zusammenhänge und Verwandtschaften, doch gibt es keine endgültige Erzählung, welche die Arbeiten erklärt. Schubert will das Geheimnis der Bedeutung bewahren, das Mysterium der Welterfahrung und die Ordnung der Kunst. Schubert schichtet Bilder und Formen übereinander, in zahllosen Druckvorgängen fügt er Neues hinzu und überdruckt das Gewesene. Dabei entfernt er sich ganz vom effektvollen Handwerk traditioneller Holz- und Linolschneider, die ein ökonomisches Nebeneinanderdrucken der Farben oder die Perfektion der Zeichnung zum Ziel haben. Er collagiert mit den Druckplatten und legt die Farben wie in einem Palimpsest übereinander. Daraus entstehen neue ‚Bilder‘, deren Produktionsprozess durch das Verfahren und die Materialität der Druckfarbe erfahr- und sichtbar bleibt.

Jens Schubert: Asgard, 2012, Linolschnitt, 70x100cm

Jens Schubert: Asgard, 2012, Linolschnitt, 70x100cm

Jens Schubert (*1983 in Schwarzenberg, Erzgebirge) machte zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann und studierte dann Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. 2011 erhielt er den Marion Ermer Preis. Schubert lebt und arbeitet in Leipzig.e

www.mewo-kunsthalle.de | nach oben

 

Online, Smithsonian’s Archives of American Art

1913 Armory Show
The Story in Primary Sources

Zum einhundertsten Jahrestag der Internationalen Ausstellung Moderner Kunst, besser bekannt als Armory Show, entwickelte das Smithsonian’s Archives of American Art eine digitale Ausstellung um das historische Material einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

Die Geschichte der 1913 Armory Show kann nicht ohne die Archives of American Art erzählt werden. In ihrem Besitz findet sich die größte Sammlung von Originaldokumenten, angefangen bei offiziellen Aufzeichnungen der Association of American Painters and Sculptors (AAPS) bis hin zu den oftmals respektlosen Besucherkommentaren. Seit ihrer Entdeckung um die Mitte des letzten Jahrhunderts haben diese Quellen das Verständnis für die Bedeutung der 1913 Armory Show für die amerikanische Kunst wesentlich bereichert. Diese Online-Ausstellung ermöglicht erstmals den Zugang zu digitalen Reproduktionen von Schlüsseldokumenten aus der Sammlung des Archivs.

Walt Kuhn 1904 oder 1905, Foto von Pangborn

Der Maler Walt Kuhn war einer der Organisatoren der Armory Show. Von September bis November 1912 bereiste er Europa, traf mit Künstlern und Galeristen zusammen um Werke für die Ausstellung zu kuratieren. (Portrait of Walt Kuhn, 1904 or 1905. Photograph by Pangborn. Walt Kuhn, Kuhn Family papers, and Armory Show records, 1859-1978. Archives of American Art, Smithsonian Institution.)

—>Webseite der 1913 Armory Show

Berlin, Kino Babylon u. a.
10. – 14. April 2013

Pictoplasma Berlin 2013
White Noise – Character Emphasis!
Festival and Conference on
Contemporary Character Design and Art

Im April 2013 kommt das international renommierte Festival für figürliche Gestaltung und Character Design wieder nach Berlin. Zentraler Veranstaltungsort für das ebenso umfangreiche wie vielseitige Programm an Vorträgen und Animationsfilm-Screenings ist wie schon im Vorjahr das Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin Mitte. An über 20 weiteren Orten findet begleitend der Character Walk mit einer Vielzahl von Ausstellungen, das Character Lab mit Workshops sowie eine Reihe von Performances und Parties statt.

WHITE NOISE – CHARACTER EMPHASIS lautet der thematische Schwerpunkt des diesjährigen Festivals, der sich auf Strategien figürlicher Gestaltung bezieht, bei denen das Potential der Characters, ein Höchstmaß an Empathie beim Betrachter hervorzurufen, im Mittelpunkt steht. Was von Unternehmen aller Art genutzt wird, um Kunden mittels »Sympathieträger« an ihre Produkte und Dienstleistungen zu binden, wird zur künstlerischen Strategie. Als Virus im permanenten Wettbewerb um Aufmerksamkeit versuchen Kreative mit ihren Figuren Werbemechanismen des Branding und Merchandising zu unterwandern und neu zu besetzen, sie versuchen den »white noise«, das weiße Rauschen« der Bilder zu unterbrechen. —>weiter

Pictoplasma Plakat 2013

Jon Burgerman im Interview mit Anna Henckel-Donnersmarck. mehr Fotos vom Pictoplasma Festival auf unserer Facebook-Seite.

flattr

JITTER unterstützen.
flattr ist eine sympathische Methode, um Netzinhalte mit Kleinstbeträgen finanziell zu unterstützen.

Links

*50 Watts

Will Schofield’s illustration blog

*Antennae

The Journal of Nature in Visual Culture

*Belletristik

Zeitschrift für Literatur und Illustration

*re:surgo

Berliner Galerie des europäischen Künstlerduos Christian "Meeloo" Gfeller und Anna Hellsgård

*castle

Münchner Künstlerkollektiv mit gleichnamigem PDF-Magazin

*Create Berlin

Berliner Netzwerk zur Förderung von Kunst und Design

*Deutsche Gesellschaft für Ästehtik

Förderung und Koordination der Ästhetik in Deutschland

*Deutsches Institut für Animationsfilm DIAF

Institut zur Pflege und Förderung des deutschen Animationsfilms

*erstererster Galerie

Ausstellungen und Vortragsreihen rund um die Themen Produkt- und Kommunikationsdesign

*Feinkunst Krüger

Ralf Krüger zeigt seit 1998 junge Kunst (nicht nur) aus der Lowbrow- und Illustrationsszene

*Forschungsverbund Künstlerpublikationen

Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Künstlerpublikationen

*fluctuating images

Online-Plattform für Designforschung

*forma-t

Galerie für Illustration und Zeichnung

*Freistil

Online-Portal für Illustration

*Goethe Institut Modeszene

*Goethe Institut Designtrends

Das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland bietet Artikel, Porträts, Projekte und Links zu aktuellen Entwicklungen in der deutschen Design- und Mode-Szene

*Illustratoren Organisation e.V.

Berufsverband der deutschsprachigen Illustratoren

*Ida Illuster

Galerie für Original-Illustrationen aus Bilderbüchern

*Kunst Presseschau

Presseschau zu den Themen Kunst, Audio, Video, Buch

*Lucerne International Animation Academy

Theorie der Animation

*Melton Prior Institute

for reportage drawing & printing culture

*neurotitan Galerie

Berliner Galerie zeigt seit 1996 Kunst im Spannungsfeld zwischen Experiment, Subkultur und Establishment

*Poste Aerienne

Deutsch-Belgisches Künstlerkollektiv mit regelmäßigen Publikationen.

*slanted

Das deutsche Typomagazin

*spring

Hamburg-Berliner Künstlerinnen-Gruppe mit jährlicher thematischer Publikation

*Visual Music Archive

Archiv für Visual Music, gegründet von Heike Sperling

*Weserburg

Studienzentrum für Künstlerpublikationen


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