Kunst

Sascha Schneider – Ideenmaler & Körperbildner

Sascha Schneider, Der Anarchist, 1894

Rudolph Karl Alexander gen. Sascha Schneider (1870 St. Petersburg – 1927 Swinemünde), gilt als eine der schillerndsten Figuren der deutschen bzw. europäischen Kunst- und Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts – in Liebhaberkreisen. Sein Werk, das gattungsübergreifend Malerei, Bildhauerei und Grafik, aber auch theoretisierende Ausführungen umfasst, ist gemeinhin dem Symbolismus zuzurechnen, weist aber auch neo-klassizistische Anklänge auf.

Jens Schubert: BLACKMAGICKPARTY

Jens Schubert: Asgard, 2012, Linolschnitt, 70x100cm

Geometrische Formen und Muster, Wolken, Geweihe und Masken, organische Ranken, Blätter und Blüten, stilisierte Federn, Drachen, Raketen, Feuerzungen. Jens Schuberts Linolschnittunikate sind Sammelsurien von Motiven unterschiedlichster Herkunft. Vieles erkennt man, aber vieles entzieht sich auch jeder Zuordnung.

Justine Otto. Halbpension

Justine Otto zeit für plan b, 2009 200 x 200 cm Öl auf Leinwand Besitz der Künstlerin © Justine Otto

Mädchen, Frauen und Tiere bevölkern die Welt von Justine Otto. Der malerische Duktus ist gnadenlos, die Kälte brutal. Auch wenn die Landschaft grünt – die Temperatur liegt auf der Nullgradgrenze. Der metallische Schein, der den Bildern eigen ist, macht die Protagonistinnen zu Wesen, denen nichts fremd ist.

1913 Armory Show
The Story in Primary Sources

Der Maler Walt Kuhn war einer der Organisatoren der Armory Show. Von September bis November 1912 bereiste er Europa, traf mit Künstlern und Galeristen zusammen um Werke für die Ausstellung zu kuratieren. (Portrait of Walt Kuhn, 1904 or 1905. Photograph by Pangborn. Walt Kuhn, Kuhn Family papers, and Armory Show records, 1859-1978. Archives of American Art, Smithsonian Institution.)

Zum einhundertsten Jahrestag der Internationalen Ausstellung Moderner Kunst, besser bekannt als Armory Show, entwickelte das Smithsonian’s Archives of American Art eine digitale Ausstellung um das historische Material einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

Im Banne des Dunkels.
Charles Meryon und die französische Radierbewegung

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Mit der von Jonas Beyer kuratierten Ausstellung Im Banne des Dunkels präsentiert die Hamburger Kunsthalle den 1821 geborenen und bereits 1868 in geistiger Umnachtung gestorbenen Künstler Charles Meryon als frühen Erneuerer der französischen Radierung um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Meryon kommt eine Sonderstellung innerhalb der Renaissance der Radierkunst zu, da er bereits in den…

Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst

Johann Heinrich Füssli (1741–1825) Der Nachtmahr, 1790/91 Öl auf Leinwand, 76,5 × 63,6 cm © Frankfurter Goethe-Haus – Freies Deutsches Hochstift.

Vom 26. September 2012 bis 20. Januar 2013 zeigt das Städel Museum die große Sonderausstellung “Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst”. Erstmals widmet sich damit eine Ausstellung in Deutschland der dunklen Seite der Romantik und ihrer Fortführung im Symbolismus und Surrealismus. Anhand von mehr als 200 Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Filmen spürt die…