Medienkunst

Frieder Nake. 79 + 364

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Frieder Nake gilt als einer der Pioniere der Computerkunst. Als Student entwickelte er 1963 am Recheninstitut der Technischen Hochschule Stuttgart die Basis-Software für den Flachbett-Plotter Zuse Graphomat Z64, mit dem neben technischen Zeichnungen auch solche mit ästhetischem Anspruch entstanden, als Nake in der Folge die ersten Experimente algorithmischer Kunst unternahm. Als eine der ersten Ausstellungen…

Robert Seidel. IOR – Index of Refraction

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Mit Blick auf das kommende Bauhausjubiläum entwickelte das Kunsthaus Erfurt, gemeinsam mit dem renommierten Medienkünstler Robert Seidel, ein Ausstellungsvorhaben, dass über den Einsatz moderner Technologien einen interaktiven Zugang zur Kunst ermöglicht. Dieses Kunstprojekt schafft die Möglichkeit Arbeiten auf ganz neue Art zu entdecken als auch neue Aspekte vorhandener Werke zu beleuchten. Über Augmented Reality (AR)…

Eduardo Kac – Inner Telescope

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Der amerikanische Künstler Eduardo Kac (*1962) arbeitet am Interface von elektronischer Kunst und biologischen Systemen, von Computertechnik und Transgenetik, von Videoart und Biotelematik. Die künstlerische Überbrückung von Natur und Technologie ist sein Weg, auf philosophische Weise Prozesse der Kommunikation zu hinterfragen. Dabei interessiert ihn besonders die Kommunikation zwischen den Arten, beispielsweise der prozessuale Austausch zwischen…

Summer Splash 4

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Bereits zum vierten Mal organisiert die DAM Gallery die Gruppenausstellung Summer Splash. Aktuelle und bisher nicht gezeigte frühe Arbeiten von KünstlerInnen der Galerie werden präsentiert. Die ausgestellten Arbeiten reflektieren das bereits bekannte Spektrum der Galerie von frühen Plotterzeichnungen und -Bildern bis hin zu Animation und Software Kunst. HH.movi ist eine für Eelco Brand typische 3D…

Peter Vogel. Gestalten + Zufall

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›Vanitas‹, die Eitelkeit, verweist als Thema der abendländischen Dichtung und bildenden Kunst auf die Vergänglichkeit alles Irdischen. Die Zeit hat den Menschen schon immer in ihren Bann gezogen und so haben Künstler Vergänglichkeit auf ganz verschiedene Weise darzustellen versucht, etwa durch erlöschende Kerzen oder üppige Blumenbouquets, deren Schönheit dem Schicksal des Verblühens preisgegeben ist. Es…

Carla Gannis. Until the End of the World

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Im antiken griechischen Theater bezeichnete der Begriff ›prosopon‹ das Hindurchtönen der Stimme eines Darstellers durch seine Schauspielmaske. Dem entspricht das lateinische ›persona‹, ein Wort, das bei dem Versuch, unsere Selbstwahrnehmung zu begreifen, bis heute eine wichtige Rolle spielt. Heute, in einer Zeit, in der alle sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Systeme der modernen Gesellschaft auf einer…

Siebren Versteeg. Mirror Finish

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Eine Ausstellung von Internet-verbundenen Bildschirmarbeiten, Hybrid-Skulpturen und neuen Werken auf Leinwand, des in New York ansässigen Künstlers Siebren Versteeg. Ungeachtet der finiten Implikation des Titels, markiert diese Ausstellung das Solo-Debüt des Künstlers in Berlin. Versteegs facettenreiche Beschäftigung mit Medien und Technologie erklären weiterhin sein Interesse für intersubjektive Aspekte von Kunst und deren Schaffung. Aus der…