Kunst

Eduardo Kac – Inner Telescope

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Der amerikanische Künstler Eduardo Kac (*1962) arbeitet am Interface von elektronischer Kunst und biologischen Systemen, von Computertechnik und Transgenetik, von Videoart und Biotelematik. Die künstlerische Überbrückung von Natur und Technologie ist sein Weg, auf philosophische Weise Prozesse der Kommunikation zu hinterfragen. Dabei interessiert ihn besonders die Kommunikation zwischen den Arten, beispielsweise der prozessuale Austausch zwischen…

Intimate Narratives

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Die vielen Facetten der Intimität Intimität findet sich in der Wärme der eigenen vier Wände oder in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie hat mit Verbundenheit und Vertrautheit zu tun. In der Hektik des Alltags unserer entrückten Welt könnte man befürchten, dass uns ausgerechnet die Intimität abhandenkommt. Vertraulichkeit und Kommunikation sind dadurch ersetzt worden, dass wir auf unsere…

Katharina Kamph: Timaios

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Katharina Kamphs Timaios dient als direkter Verweis auf Platon, der die erste Beschreibung der Platonischen Körper im Schöpfungsmythos Timaios niederschreibt. In dem Werk philosophieren die Protagonisten Timaios, Sokrates, Kritias und Hermokrates über den Ursprung der Welt…

pretty shiny stuff. Zeichnungen, Emaillen und Objekte von Astrid Köppe

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Nach wie vor gilt, dass die Kunst der Natur so gut wie alles verdankt. Damit ist nicht nur die Nachahmung der äußeren Wirklichkeit in ihrem Bestand gemeint, also das Abfassen dessen, was nicht Menschenwerk ist. Das Werk von Astrid Köppe kann als exemplarisch gelten für eine Kunst, die über die Natur hinausgeht und doch vollständig…

Transit-Code. Manfred Mohr

Manfred Mohr, P2300-1690__4378, 2017-18, Inkjet auf Papier, 100 x 100 cm

Manfred Mohr, der seit Ende der 1960er Jahre Zeichnungen mit dem Computer programmiert, kehrt für eine weitere Einzelausstellung mit neu entwickelten Algorithmen nach Berlin zurück. Der Künstler erklärt die neue Ausrichtung seiner Algorithmen aus dem Arbeitsprozess: »Transit-Code bezieht sich auf meine langjährige Erfahrung Code zu schreiben, um meine künstlerischen Ideen zu visualisieren. Von all den…

Der chinesischstämmige Millionär. Andrea Scrima

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Nach der Publikation ihres Romans Wie viele Tage (2018) realisiert die Künstlerin und Schriftstellerin Andrea Scrima die Ausstellung Der chinesischstämmige Millionär als Teil der Reihe Appropriating Language im Projektraum Manière Noire. Als Vorlage für diese Arbeit dient eine Passage aus Wie viele Tage in der Scrima ein Zeitungsfoto aus der New York Times beschreibt, auf…

SPIEGELUNGEN | Flächen Tiefen Selbstbetrachtungen

Alex Lebuse, Einteiler, 2015

Als Objekt der Darstellung hat der Spiegel kultur- und kunsthistorisch seit Jahrhunderten eine große Bedeutung: von Selbstbetrachtungen, dem Abbild der Seele bis hin zum Motiv des Vergänglichen oder von Übergängen realer Welten in magische Paralleluniversen. Die in der Ausstellung zusammengetragenen künstlerischen Positionen blicken ›hinter‹ den Spiegel und lassen auf diese Weise eine Vielfalt von imaginären…