Buch

Theater der Grausamkeiten

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Der Kanadier Marcel Dzama ist als einer der wenigen zeitgenössischen Zeichner und Bastler mit Arbeiten in der Tate Gallery, London und dem Museum of Modern Art, New York vertreten. Bekannt geworden ist er vor allem mit kleinformatigen Zeichnungen und Aquarellen, auf denen man Figurenensembles aus Tieren, Fabelwesen und Menschen sieht, die in undurchschaubare Handlungen verstrickt sind.

»Freude an Glanz und Lebenssteigerung«

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Endlich, darf man wohl sagen, ist dieses Buch wieder verfügbar – und erfreulicherweise mit deutlich erweitertem Umfang. Wer in den letzten Jahren versucht hatte, die Ausgabe von 1995 antiquarisch oder auch nur leihweise in der Bibliothek zu bekommen, musste Geduld mitbringen. Stets vergriffen oder als Verlust registriert bei den Bibliotheken, im Antiquariat unauffindbar,

Special Agent – übernehmen Sie!

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Figuren der Halbwelt – Trickster, Possenreißer, Harlekine, Clowns, Besessene und Schamanen – stehen im Mittelpunkt der Ausstellung »Narren Künstler Heilige – Lob der Torheit« (zu sehen noch bis zum 2. Dezember in der Bonner Bundeskunsthalle) und dem dazu im Nicolai Verlag erschienenen gleichnamigen Katalog. Die Autoren fokussieren aus unterschiedlichsten Blickwinkeln die kulturübergreifende Figur des »Spezialisten für das Unbekannte«, dem Mittler zwischen Menschen- und Geisterwelt, dessen eigentliche Funktion es ist, die Mächte der Unordnung in ihre Schranken zu weisen.

Absolute Party

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»Musikalisch dargestellt ist helles Blau einer Flöte ähnlich, das dunkle dem Cello, immer tiefer gehend den wunderbaren Klängen der Baßgeige; in tiefer, feierlicher Form ist der Klang des Blau dem der tiefen Orgel vergleichbar«, schrieb der Maler Wassily Kandinsky 1912 in seinen Ausführungen Über das Geistige in der Kunst. Die möglichst bruchlose Übersetzung von Musik…